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Ein Erfahrungsbericht von Marianne Ohm, Geschäftsführende Gesellschafterin codiviti UG und Teilnehmerin des 6. General Management Plus Programs.

Das zweite Modul des GMP+ Programs umfasste die Reflektion und Verbesserung der virtuellen Zusammenarbeit zwischen den Programmteilnehmenden und dem lokalen Team des Learning Centers in Sri Lanka. Der folgende Abschnitt beschreibt das zweite Model aus Teilnehmersicht, wie es konzeptioniert ist und wie es dem Team geholfen hat zu wachsen.

Teilnehmer der virtuellen Videokonferenz

Obwohl sich unser gesamtes Team an verschiedenen Orten der Welt befindet, haben wir es geschafft, im Rahmen einer virtuellen Videokonferenz über Zoom auf digitale Art zusammenzufinden. Da das gesamte Team aus insgesamt 15 Mitglieder besteht, stellen gemeinsame Telefonkonferenzen oftmals eine Herausforderung dar. Dank der Unterstützung unserer beiden Coaches waren wir dennoch in der Lage, im Vorfeld einen Themenplan für die Telefonkonferenzen auszuarbeiten.

Ich selbst hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Erfahrung mit der Zusammenarbeit eines virtuell vernetzten Teams. Das GMP+ Programm gab mir die Möglichkeit, mich einer solchen Situation zu stellen und mit neuen Erkenntnissen aus dem Modul zu gehen.

Bereits in den ersten Monaten nach dem ersten Teammeeting haben wir schnell realisiert, dass die Kommunikation sowie Kollaboration innerhalb der Gruppe optimiert werden musste, um eine bessere Zusammenarbeit gewährleisten zu können. In einer Feedbackrunde bekam alle Teilnehmenden die Chance, die Erfahrungen aus den vorherigen Wochen Revue passieren zu lassen und ihre Meinung sowie Verbesserungsvorschläge offen auszusprechen. Dabei wurde deutlich, dass die unregelmäßigen Teilnahmen an den virtuellen Gruppenmeetings negative Auswirkungen auf die Zusammenarbeit hatten. Darum beschlossen wir, mindestens eine große Gruppenkonferenz pro Monat durchzuführen, an der alle Mitglieder sich beteiligen sollen. Ein anderer wesentlicher Teil des zweiten Modules beinhaltete die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams. Hierbei wurden jedem Gruppenmitglied ein oder zwei Geschäftsfelder bzw. Verantwortungsbereiche zugeordnet.

Teilnehmer in action

Rückblickend war es sehr aufwendig, das genutzte Kollaborations- und Kommunikationstool zu pflegen und die Zeiten, Aufnahmen, Kommentare und E-Mails zu den einzelnen Meetings regelmäßig zu updaten. So musste ich in einigen Wochen bis zu 15 Arbeitsstunden investieren, während in anderen Wochen nur 4 Arbeitsstunden anfielen. Dennoch; an einem sozialen Projekt beteiligt zu sein, welches die Bildung eines anderen Landes vorantreibt, ist für uns alle eine große Motivation. Die größte Herausforderung war es, den Überblick über alle Prozesse und die aktuelle Gesamtsituation zu behalten und gleichzeitig die eigenen Ressourcen und die des Teams zu organisieren.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Modul 2 des GMP+ Programms eine Bereicherung und sehr motivierend für das gesamte Projekt und Team war. Ich konnte einen neuen Teamgeist spüren und eine engere Teamzugehörigkeit zu den Einheimischen aus Sri Lanka. Ich habe es sehr genossen zu sehen wie alle Beteiligten Ihr Bestes gegeben haben, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, trotz kultureller Differenzen und unterschiedlicher Berufserfahrungen, die herausfordernd für eine Zusammenarbeit sind. So wären wir ohne die von uns festgelegten Regelungen und Teameinteilung nicht in der Lage gewesen klare Entscheidungen bezüglich des Projekts zu treffen, einen Business Plan zu erstellen und einen Investoren-Pitch auszuführen.

Marianne Ohm ist 27 Jahre alt und seit fast 10 Jahren in verschiedensten Bereichen ehrenamtlich tätig. Sie ist geschäftsführende Gesellschafterin der codiviti UG und hält regelmäßig Vorträge zu Themen wie Future Skills und Programmierung. Ihre Hobbys sind meetups, Lesen, Basteln und Krafttraining.

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Yvonne Krack
Marketing Manager Executive Education
E-Mail: openprograms@whu.edu
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