Top Platzierung beim Financial Times Executive Education Ranking 2022!
Open Programs der WHU liegen im weltweiten Vergleich nun auf Platz 15 und gehören damit zu den Top Weiterbildungsanbietern - Die Customized Programs sind zum ersten Mal erfolgreich gerankt.Jetzt lesen!

News

Generation CEO Young Talent Award erstmals vergeben

Die Gewinnerin des ersten Generation CEO Young Talent Awards ist Franziska Bednarz von Airbus Operations GmbH. Neben der Auszeichnung erhält sie ein 50% Teilstipendium für den berufsbegleitenden Global Online MBA an der WHU – Otto Beisheim School of Management.

Die Finalrunde des Generation CEO Young Talent Awards wurde vergangene Woche erstmals und in digitaler Form abgehalten. Die vier Finalistinnen mussten ihr fachliches Wissen, ihre strategische Weitsicht und ihre Führungskfähigkeiten in Interviews mit der Jury, bestehend aus Vertreterinnen von Generation CEO und der WHU, unter Beweis stellen.

„Es war eine wirklich schwierige Entscheidung für die Jury“, berichtet Jury-Mitglied Dr. Rebecca Winkelmann, Direktorin des WHU Center for Responsible Leadership & Managing Director Executive Education. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Generation CEO den Talent Award zu vergeben, und so gemeinsam einen Beitrag zur Talentförderung von Frauen zu leisten.“

"Generation CEO hat unter anderem das Ziel weibliche Top-Talente zu suchen und zu fördern. Wir freuen uns, dass wir mit dem Generation CEO Young Talent Award junge, talentierte Frauen bei ihrem Karriereweg zusammen mit der WHU unterstützen können," ergänzt Jury-Mitglied Diana Schramm, Geschäftsführende Gesellschafterin bei SARIVA GmbH.

Was ist der Generation CEO Young Talent Award?

Der Generation CEO Young Talent Award ist ein Nachwuchswettbewerb für weibliche Top-Talente, den die WHU gemeinsam mit dem Netzwerk Generation CEO jährlich vergibt mit dem Ziel, weibliche Nachwuchstalente zu fördern und diesen als „Role-Models“ Sichtbarkeit zu geben.

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Financial Times Executive Education Ranking 2022

Im renommierten Executive Education Ranking 2022 der Financial Times erreichen die offenen und die maßgeschneiderten Programme der WHU ausgezeichnete Platzierungen

Der Weiterbildungsmarkt für Führungskräfte ist international hart umkämpft. Bei den Angeboten gibt es nicht nur eine große Bandbreite, sondern auch große Qualitätsunterschiede. Viele Interessenten orientieren sich daher am renommierten weltweiten Executive Education Ranking der Financial Times, welches in die Wertung vor allem auch das Feedback der Teilnehmenden einfließen lässt. In Deutschland schaffen es nur wenige Wirtschaftshochschulen auf die Liste der besten Hochschulen für diesen Bereich.

Zum ersten Mal findet sich im Gesamtranking nun auch die WHU – Otto Beisheim School of Management, die ihre Executive-Education-Programme an ihrem Campus in Düsseldorf anbietet. Im aktuellen Financial Times Executive Education Ranking 2022 liegt sie in der weltweiten Gesamtwertung auf Platz 28 und in Deutschland auf Platz 2. Dieses Ergebnis ergibt sich aus der Kombination der beiden Teilrankings für die Bereiche „Open Programs“ und „Custom Programs“. Für die Open Programs müssen Teilnehmer nicht an der Hochschule immatrikuliert sein, sondern können sich für einzelne Kurse aus dem Angebot anmelden und diese auch kombinieren. Die Customized Programs werden für einzelne Unternehmen maßgeschneidert angeboten. Dank ihrer erstmaligen Teilnahme mit den Custom Programs ist die WHU zum ersten Mal auch im Gesamtranking gelistet.

Bemerkenswert ist, dass die offenen Programme der Executive Education der WHU weltweit nun auf Platz 15 liegen und sind damit seit 2020 um 22 Plätze vorgerückt sind. Im europäischen Vergleich haben sie sich von Platz 20 auf Platz 11 verbessert.

„Besonders erfreulich ist das herausragende Abschneiden unseres Programms hinsichtlich der Kundenzufriedenheit“, analysiert Dr. Rebecca Winkelmann, Direktorin der Open Programs der WHU Executive Education, das Rankingergebnis. „Gerade bei der Gestaltung und Vorbereitung der Kurse gehören wir zur Weltspitze, und auch unsere Fakultät kann sich über eine hervorragende Bewertung freuen.“ Winkelmann führt die positive Entwicklung auf die hochwertigen Weiterbildungsformate, das hohe Maß an Interaktivität, die Praxisnähe und die besonderen Networking-Möglichkeiten für die Teilnehmenden zurück und sieht das Rankingergebnis als klare Bestätigung für den Kurs des Programm-Managements.

Eine weitere erfreuliche Entwicklung zeigt sich bei den Customized-Programmen, welche bereits beim ersten Anlauf Nummer 57 weltweit und Nummer 3 in Deutschland sind. „Die Bedingungen in der Corona-Zeit waren wirklich nicht einfach“, berichtet Dr. Heike Brost-Steffens, Direktorin der Customized Programs. „Die Unternehmen sind immer noch zurückhaltend bei der Buchung hochwertiger, maßgeschneiderter Programme. Umso mehr freut es uns, dass zu unseren langjährigen Kooperationen noch neue Partnerschaften mit Unternehmen hinzugekommen sind, die von der Exzellenz der WHU in Forschung, Lehre und Praxisnähe profitieren möchten.“

Auch Rektor Prof. Dr. Markus Rudolf ist hochzufrieden: „Da der Bereich Executive Education ein strategischer Wachstumsbereich an der WHU ist, freut es mich besonders, dass wir hier trotz der Pandemie eine so positive Entwicklung sehen. Das lässt mich zuversichtlich in die Zukunft blicken.“

Die detaillierten Ergebnisse des Financial Times Executive Education Rankings 2022 finden Sie hier.

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Erstes HPBM-Programm von IESE und WHU erfolgreich abgeschlossen

Zum ersten Mal boten die WHU – Otto Beisheim School of Management und die IESE Business School ein gemeinsames Programm für Manager der Top-Ebene an. Das High-Performance-Board-Member-Programm (HPBM-Programm) fand zwischen November 2021 und Februar 2022 statt und stieß bei den Teilnehmenden auf äußerst positive Resonanz.

Die Programmmodule fanden an insgesamt sieben Tagen an drei Standorten statt: dem WHU Campus in Düsseldorf, dem IESE Campus in München und dem IESE Campus in Barcelona. Zu den Teilnehmenden des ersten Programms gehörten 19 C-Level-Führungskräfte aus Branchen wie Software, Medien, Ingenieurwesen, Unternehmensberatung, Energie und vielen weiteren. Die hochkarätigen Führungskräfte fungieren in ihren Unternehmen unter anderem als CEO, CFO, Executive Vice President oder Managing Director. Sie stammen aus Portugal, Spanien, Polen, Russland, Türkei und Deutschland.

Das Programm richtet sich branchenübergreifend an Führungskräfte, die bereits auf Vorstandsebene tätig sind oder Führungskräfte, die sich auf einen Wechsel in den Vorstand vorbereiten. „Im Gegensatz zu den meisten anderen Vorstandsprogrammen legen wir den Schwerpunkt nicht auf technisches Wissen. Die Teilnehmenden sollen vielmehr lernen, die richtigen Fragen zu stellen und ihre Unternehmen strategisch zu führen,“ so Prof. Dr. Markus Rudolf, Rektor der WHU und Akademischer Direktor Executive Education.

Auf Augenhöhe tauschen sich die Vorstände und Aufsichtsräte miteinenader und mit den Lehrenden und den hochkarätigen Gastrednern über die wichtigsten Herausforderungen in ihren Verantwortungsbereichen aus und diskutieren anhand von Beispielen aus der Praxis mögliche Szenarien. Die kleine Gruppe des Programms bietet dafür stets in einen vertraulichen und geschützten Rahmen.

„Das HPBM-Programm hat mir eine neue Perspektive und ein neues Selbstvertrauen in Bezug auf die Rolle und die besten Vorgehensweisen als Vorstand gegeben“, fasst Javier A. García Sedano, Gründer und Group Director bei OPTIMITIVE, seine Teilnahme am High-Performance-Board-Programm zusammen. „Mit zwei der besten Business Schools in ganz Europa und deren erstklassigen Fakultäten bietet das Programm auch die Möglichkeit, Spitzenmanager und Führungskräfte aus verschiedenen Ländern zu treffen. Man lernt von ihren Erfahrungen und bekommt einen viel umfassenderen Blick auf die Funktion und Organisation von Vorständen. Ich habe es wirklich genossen!“

Die Zusammenarbeit von der WHU und IESE ermöglicht es den Teilnehmenden, ein gemeinsames Zertifikat zweier ausgezeichneter und forschungsstarker Einrichtungen zu erlangen. „Das High-Performance-Board-Programm erweitert das Verständnis der Teilnehmenden für die wichtigsten Aufgaben, die Dynamik und die strategischen Herausforderungen von Unternehmensvorständen und rüstet sie mit handlungsorientierten Ansätzen aus,“ fasst Prof. Dr. Serden Ozcan, Inhaber des Lehrstuhls für Innovation an der WHU und Corporate Transformation und Faculty Director des High Performance Board Member Programms, die Ziele des Programms zusammen.

Das nächste High-Performance-Board-Programm startet im November 2022. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Programm-Website.

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Kooperation zwischen WHU und IESE Business School

Den gemeinsamen Startschuss für das High-Performance-Board-Member-Programm gaben die WHU – Otto Beisheim School of Management und die IESE Business School am 22. November 2021 am WHU Campus Düsseldorf. Es war das erste Modul eines insgesamt siebentägigen Programms, das zusammen von zwei der renommiertesten Business Schools in Europa angeboten wird.

19 C-Level-Führungskräfte aus verschiedenen Branchen wie Software, Medien, Ingenieurwesen, Non-Profit, Gesundheitswesen, Beratung, Produktion und Energie konnten einen spannenden Programm-Mix aus interaktiven Vorträgen und Möglichkeiten zum Netzwerken erleben. Professor Markus Rudolf, Rektor der WHU, freute sich, die Führungskräfte beim feierlichen Abendessen am ersten Tag persönlich begrüßen zu können. „Es ist großartig zu sehen, dass zwei der besten Wirtschaftshochschulen in Europa ihre Kräfte gebündelt haben, um ein derart hochkarätiges Programm für Führungskräfte anzubieten. Es war sehr schön, die Teilnehmer:innen aus Portugal, Spanien, Polen, Russland, der Türkei und Deutschland auf unserem Campus in Düsseldorf begrüßen zu dürfen. Es macht mich stolz, auch einige unserer WHU-Alumni im neuen Programm wiederzusehen“, sagte Professor Markus Rudolf.

Während des ersten Moduls des Programms teilten renommierte Dozenten von IESE und WHU, darunter Professor Marc Sachon (IESE), Professor Serden Özcan (WHU), Professor Govert Vroom (IESE) und Professor Martin Glaum (WHU), ihr Wissen zur Arbeit von Unternehmensvorständen, gaben Einblicke in mögliche Disruptionen und informierten über Finanzberichte. Darüber hinaus gaben Dr. Christian Vocke (Baker & McKenzie) und Jürgen Steinemann (Aufsichtsrat, METRO AG) in ihren Gastvorträgen Einblicke in Best-Practice-Verfahren. Die Module zwei und drei werden im Frühjahr 2022 an den jeweiligen IESE-Campussen in München und Barcelona stattfinden.

Das High-Performance-Board-Member-Programm eignet sich vor allem für Führungskräfte, die aktuell bereits in einem Vorstand tätig sind sowie für die nächste Generation von Führungskräften, die sich auf einen Wechsel in einen Vorstand vorbereitet. Es veranschaulicht die wichtigsten Herausforderungen und Verantwortungsbereiche von Unternehmensvorständen anhand von Beispielen aus der Praxis. Darüber hinaus bietet das Programm die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen der strategischen Unternehmensführung auf Augenhöhe und in einem geschützten Raum zu diskutieren. Das Programm bildet den Ausgangspunkt für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen IESE und WHU.

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Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl: Wer hat die größte Verhandlungsmacht?

Der Verhandlungsexperte und WHU-Professor Dr. Lutz Kaufmann kommentiert die jüngsten Entwicklungen bei der Bundestagswahl.

Da keine einzelne Partei die Mehrheit der Sitze im Deutschen Bundestag erringen konnte, steht eine Koalitionsregierung unmittelbar bevor. Intensive Verhandlungen, Parteiversprechen und die Überbrückung von Differenzen werden den Grundstein für die nächsten Jahre legen.

„Die Sachlage zu den Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl ist recht klar. Es wird eine Ampelkoalition geben, womöglich sogar recht schnell aus meiner Sicht. Das lässt sich aus parteiinternen Gemengelagen und generellen Motiven ableiten: Die Grünen werden ihren Wählern nicht erklären wollen, dass sie Herrn Laschet oder womöglich Herrn Söder (noch) zum Kanzler wählen. Sie werden der FDP gegenüber klar auf die SPD pochen. Die FDP hingegen ist generell flexibler, Herr Lindner lässt 2021 nicht erneut Verhandlungen platzen, und seine Partei steht auch weniger fest hinter ihrem (zumindest bis vor kurzem noch) Wunschpartner CDU. Die CDU hat intern zu große Konflikte, um jemanden mit klarem Auftrag und voller Unterstützung in etwaige Verhandlungen schicken zu können. Die SPD kann insofern das gleiche machen, wie Herr Scholz im Wahlkampf, nämlich den Ball sichern und Ruhe bewahren, denn je weiter die CDU von einer glaubhaften Alternative für Grüne/FDP wegdriftet, desto mehr steigt die Verhandlungsmacht der SPD für eine Ampelkoalitionsverhandlung. Paradoxerweise sind Grüne und FDP daher im Moment eigentlich noch daran interessiert, die Option einer Koalition mit der CDU am Leben zu halten.

Die derzeit oft zu lesenden Statements zum Gefangenendilemma auf Basis der Spieltheorie – mit SPD und CDU als den Gefangenen – greifen übrigens zu kurz. Die Spieltheorie setzt rational handelnde Akteure voraus – ob das gegeben ist, möge jeder Leser für sich beurteilen. Parteiinterne Dynamiken lässt diese Perspektive komplett außer acht.”

Für die CDU sehe ich nur eine einzige Chance auf eine Regierungsbeteiligung: Sie bietet den Grünen die Kanzlerschaft in Person von Robert Habeck an. Dann werden weder die Grüne Kandidatin Bearbock noch der ursprüngliche Kandidat Laschet Kanzler. Die Partei der Grünen kann das im Grunde nicht ablehnen, Parteigrößen wie bspw. Herr Winfried Kretschmann werden es sicher befürworten, und die SPD in Person von Herrn Scholz wird den Grünen ihrerseits einen Verzicht auf das Kanzleramt definitiv nicht anbieten.

Über Lutz Kaufmann

Professor Dr. Lutz Kaufmann ist Professor an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Er forscht und lehrt seit 20 Jahren an der privaten Wirtschaftshochschule im rheinlandpfälzischen Vallendar und in Düsseldorf. Er selbst hat für seine Lehre an der WHU und für seine Forschungsarbeiten bereits zahlreiche Preise erhalten. Seine bisher etwa 40 Doktoranden haben etwa 20 nationale und weltweite Preise für ihre Dissertationen gewonnen. Viele Manager sowie Verkaufs- und Beschaffungsprofis kennen ihn aus seinen gefragten Weiterbildungsformaten für Führungskräfte rund um das Thema Verhandlungen. Mehr zu Lutz Kaufmann

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Excellence in Management Education

WHU – Otto Beisheim School of Management

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